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Baumpflanzen mit Bürgerbeteiligung
Kletterlandschaft (inzwischen wegen Witterungsschäden abmontiert) Georg-Elser-Denkmal
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Grünspange 4
Text unter dem Foto im Georg-Elser-Denkmal:GEORG ELSER Verübte am 9. Nov. 1939 ein Bombenattentat auf Hitler. Unter Einsatz seines Lebens baute er in 30 Nächten eine Bombe in eine Säule des Münchener Bürgerbräukellers ein, doch Hitler verließ diesen unplanmäßig 9 Minuten vor der zeitgezündeten Explosion. ELSER war ein einfacher Kunstschreiner, der im Gegensatz zu den Militärs, sein Attentat alleine plante und konsequent durchführte, da er den Krieg und damit endloses Blutvergießen verhindern wollte. Er wurde auf seiner Flucht in die Schweiz verhaftet, in SS-Verhören gefoltert und nach fünfjähriger Haft, kurz vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen. Erst seit 1982 wird er als Widerstandskämpfer gewürdigt und anerkannt. Neue Säule 2015Die alte Säule mußte leider wegen starker Schäden abmontiert werden. Das neue Denkmal wurde vom Bildhauer Clemens Hunger neu gestaltet und am 9. April 2015 im Beisein von Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und zahlreicher BewohnerInnen in einem kleinen Festakt enthüllt.Der Stadtteilverein Vauban e.V. berichtete in seiner Internet-Zeitung 'info-vauban'. Siehe hierzu das info vauban Nr. 32. Naturnaher Charakter der Grünspange wird mißachtetDas Konzept der naturnah gestalteten Grünspangen beinhaltete auch ein angepaßtes Pflegesystem. Klar, daß nicht alle Bäume und Sträucher ohne Schnitt- und Pflegemaßnahmen auf Dauer auskommen können. Aber es gab Festlegungen und einen Konsens, daß bei Schnitten die Eingriffe schonend und in Beachtung der natürlichen Wuchsformen erfolgen sollten. Davon hat sich das Garten- und Tiefbauamt schon wenige Jahre nach Fertigstellung der Grünspangen verabschiedet. Gängige Praxis sind weitgehend radikale Rückschnitte auf eine einheitliche "Kniehöhe". Das geht schnell und spart somit Kosten. Trotz immer wieder geäußerter Kritik rückt das Amt von dieser Verfahrensweise nicht ab.(Zu der naturfernen Schnittpraxis von Gehölzen des Garten- und Tiefbauamtes auf den Grünspangen siehe dazu die Titelstory in der info Vauban Nr. 50 auf Seite 1.) 2024: Proteste gegen ÖkotoiletteIm Frühjahr 2024 überraschte das Garten- und Tiefbauamt mit Bauarbeiten für ein Fundament zur Aufstellung einer Modell-Ökotoilette. Weder Anwohnende noch der Stadtteilverein Vauban wurden bei der Festlegung des Standortes auf dem Vorplatz der Grünspange 4 – in enger Nachbarschaft zum Georg-Elser-Denkmal – mit einbezogen. Die sich verstärkenden Proteste führten letztlich bei den Behörden zu dem Entschluß, einen Standort in Vauban aufzugeben. Mehr Infos zum Thema 'Ökotoilette' gibt es in den Artikeln im info Vauban Nr. 56 und 57: 'Autarke Ökotoilette auch in Vauban' auf Seite 4, und 'Ökotoilette in Vauban - aber wo!' auf Seite 5. |
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